Besuch beim Bür­ger­meis­ter

Wie ste­hen Sie dazu, Herr Bür­ger­meis­ter?

Eine beson­de­re Schul­stun­de: Viert­kläss­ler stel­len vie­le Fra­gen an Mat­thi­as Beck

Im Rah­men des Hei­mat- und Sach­un­ter­richts hat­ten die Schü­ler und Schü­le­rin­nen der vier­ten Klas­se gemein­sam mit ihrer Leh­re­rin Gabrie­le Kastl und in Beglei­tung der För­der­leh­re­rin Danie­la Hof­mann-Geist­lin­ger, Gele­gen­heit, den 1. Bür­ger­meis­ter der Stadt Bad Wei­ßen­stadt Herrn Mat­thi­as Beck im Bür­ger­haus zu besu­chen.

Dort ange­kom­men, emp­fing uns Herr Beck in Amts­tracht und führ­te uns in den Sit­zungs­saal. Das war ein Erleb­nis! Wie die Stadt­rä­te im Ple­num durf­ten wir hier mit dem wich­tigs­ten Mann der Stadt sit­zen und plau­dern. Sei­ne Amts­ket­te konn­ten wir alle genau betrach­ten. Sie ist aus Zinn mit dem Stadt­wap­pen von Wei­ßen­stadt und ein Geschenk des frü­he­ren Land­rats Dr. Peter Sei­ßer an die Stadt.

Nun durf­ten wir den Bür­ger­meis­ter mit Fra­gen löchern, hat­ten wir uns doch im Unter­richt gründ­lich dar­auf vor­be­rei­tet. „Wel­che Auf­ga­ben haben Sie?“ „Wie vie­le Stun­den arbei­ten Sie am Tag? Und, und, und.“ Wir erfuh­ren, dass Herr Beck viel mit Ver­wal­tungs­auf­ga­ben zu tun hat. „Beschlüs­se nach außen tra­gen, sich um Zuschüs­se küm­mern, … Doch das Wich­tigs­te sei für ihn: „Mit Bür­gern spre­chen und ihnen, so weit wie mög­lich, zu hel­fen.“ Des­halb dür­fe man den Bür­ger­meis­ter jeder­zeit anspre­chen – auch auf der Stra­ße etwa. Sei­ne Arbeits­zeit beträgt häu­fig 15 bis 16 Stun­den am Tag. Das ist aber unter­schied­lich. Sicher­lich hat er auch einen frei­en Tag.

Herr Beck zeig­te uns auf Nach­fra­ge einen Aus­schnitt aus dem Haus­halts­plan von 2025. Gespannt ver­folg­ten wir Kin­der, wie der Bür­ger­meis­ter einen dicken Hef­ter auf­schlug und uns Wich­ti­ges über die Finanz­ver­wal­tung der Stadt erklär­te. Die gro­ßen Zah­len beein­druck­ten uns beim Durch­blät­tern sehr. War­um der Haus­halt von 2025 noch nicht geneh­migt wur­de, liegt dar­an, dass irgend­wo ein Rechen­feh­ler auf­taucht und erst noch gefun­den wer­den muss.

Auf die Fra­ge „Wie ste­hen Sie zu einem Ska­ter­park in unse­rer Stadt?“, gab uns das Gemein­de­ober­haupt bereit­wil­lig Aus­kunft über mög­li­che Stand­or­te und mobi­le Ein­rich­tungs­mög­lich­kei­ten. Er fand unse­re Idee sehr gut und beant­wor­te­te gedul­dig die vie­len Fra­gen ein­zel­ner Schü­ler zu die­sem The­ma.

Fast hät­ten die bei­den Schul­stun­den nicht aus­ge­reicht, um alle Fra­gen der Kin­der zu beant­wor­ten. In den Schü­ler­köp­fen hat­ten sich vie­le von den vor­aus­ge­gan­ge­nen Unter­richts­stun­den bekann­te Inhal­te mit Leben und prak­ti­schen Bei­spie­len gefüllt. Der Klas­sen­spre­cher bedank­te sich bei Herrn Beck und über­reich­te ihm als Dank für die inter­es­san­te „Schü­ler­sit­zung“ ein klei­nes Geschenk. Der Bür­ger­meis­ter führ­te uns anschlie­ßend noch ins Rat­haus, wo er uns die ver­schie­de­nen Ämter zeig­te und uns schließ­lich in sein Geschäfts­zim­mer führ­te. Für die anste­hen­den Kom­mu­nal­wah­len waren wir mit die ers­ten, die auf sei­nem Schreib­tisch die frisch gedruck­ten Wahl­lis­ten bestau­nen durf­ten. Auch für jeden Schü­ler gab es noch ein Dan­ke­schön des Bür­ger­meis­ters: Eine klei­ne Nasche­rei für die bevor­ste­hen­de Pau­se.

Dann war der Besuch lei­der zu Ende. Es hat uns dort sehr gut gefal­len. Schön, dass  Herr Beck sich so viel Zeit für uns genom­men hat. Das war ein tol­ler Schul­vor­mit­tag!

                                                                                                           Klas­se 4, GSW