Kleine Forscher zu Besuch bei Firma Piras

Besuch bei Piras Metalltechnik in Weißenstadt

 

Den Abschluss des Forscherprojekts „Miniphänomenta“ bildete der Besuch bei der Firma Piras Metalltechnik GmbH & Co.KG in Weißenstadt. Zu Fuß ging es für die dritte Klasse der Grundschule Weißenstadt und ihrer Lehrerin Gabriele Kastl sowie Schulleiterin Ulla Sturm in die Kirchenlamitzer Straße zum Firmengelände. Dort angekommen, wurden die Schülerinnen und Schüler von den Firmeninhabern Monika und Guido Piras bereits in Empfang genommen und begrüßt. Frau Piras erzählte von ihrem Besuch in der Schule und ihrer Begeisterung von den elementaren, technischen Erfahrungen aller Kinder bei der Miniphänomenta-Veranstaltung im vergangenen Schuljahr.

Dann begann die Führung durch die Betriebshallen. Firmenchef Guido Piras zeigte den Schülern die Maschinen, hochwertige computergesteuerte Dreh- und Fräszentren und Werkzeuge, die alle mit großen Augen bestaunten. Als Nächstes erwartete sie ein Mitarbeiter an einer CNC- Maschine. Nun wurde es aufregend und spannend zugleich. Jeder Einzelne durfte hier unter Anleitung eine Metallscheibe für einen Schlüsselanhänger drehen und den eigenen Namen auf der Computertastatur eingeben und fräsen. Durch eine Sichtscheibe an dieser Maschine konnte jedes Kind den Vorgang genau beobachten und sich ein genaues Bild vom Ablauf machen. Der letzte Arbeitsschritt war dann noch das Bohren, Befestigen mittels Schrauben und Einfädeln eines Metallhakens. An der Werkbank hatten die Kinder dann auch die Möglichkeit, noch Fragen zu stellen, die von den jeweiligen Betreuern bereitwillig und anschaulich beantwortet wurden. Zum Schluss hielt jeder seinen selbst gefertigten Anhänger als bleibende Erinnerung stolz in der Hand.

 

„Forschen ist der Hit!“ Mit diesem Motto bedankten sich die Schüler und Lehrerinnen für diesen interessanten und lehrreichen Vormittag. Was sie aber besonders gefreut hat, war die Geschenkübergabe der Firma Piras von drei Miniphänomentastationen für die Schule an die Rektorin Ulla Sturm. So kann nun im Unterricht mit Magnetnadeln, Elektromagnet und Elektrischen Staubteilchen weiter geforscht, ausprobiert und gelernt werden. Die Firmenleitung verabschiedete die wissbegierigen Kinder mit einem großen Lob. Man hätte allen Mädchen und Jungen Eifer, Interesse und Begeisterung sofort angemerkt. In der Schule wurde von diesem tollen Ausflug noch lange danach erzählt.